Aufbereitung des Rohstoffes

Mit dem Anliefern des Specksteins und dessen intensiver Qualitätsprüfung beginnt ein vielschichtiger Fertigungsprozess. An dessen Beginn steht die stufenweise Aufbereitung des Rohstoffes.

Bereits in dieser frühen Phase werden die wesentlichen Grundlagen für die ausgezeichnete Güte unserer Produkte geschaffen.

Die Aufbereitung gliedert sich chronologisch in drei Arbeitsschritte. Vom Mahlen über das Entwässern bis zum Optimieren.

Schritt 1: Klein und fein

Der Speckstein ist chemisch betrachtet ein Magnesiumsilikat. Er wird zur Herstellung keramischer Massen mit anderen ausgewählten Rohstoffkomponenten versetzt.

Unter Zugabe von Wasser erfolgt das Mischen und Mahlen in großen Nasstrommelmühlen. Durch entsprechende Mahldauer erzielen wir bei Bedarf Korngrößen von unter 20 µm.

Schritt 2: So oder so

Wir unterscheiden zwei Möglichkeiten der Entwässerung: Auf mechanische oder thermische Weise.

Mechanische Entwässerung: Hierbei wird die gemahlene Suspension unter hohem Druck in so genannten Filterpressen entwässert. Das logische Prinzip: Während das Wasser abfließt, halten unterschiedliche Filterkammern die Feststoffe zurück. Die Abpresszeit ist dabei exakt definiert. Es entstehen Filterkuchen in der jeweils gewünschten Konsistenz.

Thermische Entwässerung: Bei diesem Verfahren wird die Suspension durch mehrere Düsen gleichmäßig in einem Sprühturm verteilt und dort mit Hilfe heißer Luft im Gegenstrom getrocknet. Es bilden sich winzige, besonders rieselfähige Hohlkügelchen. Diese dienen als ideales Ausgangsmaterial zur wirtschaftlichen Weiterverarbeitung im Trockenpressverfahren.

Schritt 3: Bestens eingestellt

Den Abschluss des Aufbereitungsprozesses bildet die Optimierung oder Konditionierung der Pressgranulate. In diesem Verfahrensschritt werden die zur weiteren Verarbeitung erforderlichen, definierten Parameter exakt eingestellt.

Großes Augenmerk gilt diesen drei Werten:

  • Feuchtegehalt
  • Schüttgewicht
  • Granulatkornverteilung

Steuerbar sind diese Produktmerkmale zunächst bei der Granulatherstellung selbst, aber zudem auch durch gezieltes Nachfeuchten, Komprimieren und Sieben. Die dadurch erzielten und konsequent dokumentierten Parameter bilden die beste Basis zur durchgängigen Qualitätskontrolle über sämtliche Fertigungsschritte hinweg.

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