Rohstoffauswahl für beste Endprodukte

Jedes bei Sembach gefertigte Endprodukt basiert auf erstklassigem, sorgfältig ausgewähltem und gewissenhaft geprüftem Ausgangsmaterial. Denn die beste Verarbeitung kann nicht gutmachen, was bei der Rohstoffauswahl versäumt wurde.

Silikatkeramik

Jedes Handwerk und jeder Industriezweig setzt auf ganz bestimmte Stoffe. Für uns ist es Speckstein. Der Duden definiert ihn als "dichte Abart des Talks". Und damit als ein monoklines, gesteinsbildendes Mineral.

In der keramischen Industrie wird der Speckstein mit anderen Rohstoffen - wie zum Beispiel Tonen - definiert versetzt, gemahlen und danach den unterschiedlichen Formgebungsprozessen unterzogen. Der abschließende keramische Brand sorgt für die bekannt harte Beschaffenheit der keramischen Bauteile.

Der Speckstein-Abbau ist zeit- und kostenintensiv. Hinzu kommt die große Distanz und der damit verbundene Transport über Tausende von Seemeilen. Wir wählen dennoch diesen Weg. Seit Jahrzehnten. Weil erstklassige Rohstoffqualität durch nichts zu ersetzen ist. Und weil diese wirklich nur schwer zu finden ist.

Unser Jahresbedarf an Speckstein liegt bei etwa 750 Tonnen. Dies verdeutlicht die Dimension.

Oxidkeramik

Im Unterschied zur Silikatkeramik werden die zur Herstellung oxidkeramischer Produkte benötigten Pulver zum Teil durch umfangreiche chemisch-physikalische Prozesse aus den Rohstoffen gewonnen. Der Begriff "Synthetische Rohstoffe" ist hier populär. Der erzielbare Reinheitsgrad ist sehr hoch.

Aufgrund der fehlenden Plastizität der eingesetzten Pulver muss die optimale Verarbeitbarkeit durch chemische Hilfsmittel wie Plastifizierer oder Binder erreicht werden.

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